Rebranding effizient gestalten – mit Brand Management Plattformen

Rebranding effizient gestalten – mit Brand Management Plattformen

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Marken sind lebendig. Sie entwickeln sich stetig weiter. Auch wenn das äußere Erscheinungsbild wechselt, bleibt der Kern idealerweise bestehen. Genau das macht Rebranding so komplex: Es geht um weit mehr als ein neues Logo oder einen frischen Anstrich. Es ist ein Balanceakt zwischen Wandel und Kontinuität.

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Rebranding ist selten linear 

Wie komplex Rebranding tatsächlich ist, zeigen allein die Zahlen. In unserem Brand Building Report wurde deutlich, dass sich die Anzahl der Markenelemente in nur drei Jahren um 458 Prozent erhöht hat. Gleichzeitig setzen noch immer 64 Prozent der Unternehmen auf SharePoint, PDFs oder ähnliche Insellösungen zur Markenverwaltung. Noch bevor die eigentliche Veränderung beginnt, stehen viele Teams vor einem überbordenden Berg aus Content, der verwaltet, aktualisiert und freigegeben werden muss. 

Aber Rebranding ist mehr als nur Organisation. Es ist die Kunst, Vertrauen zu bewahren – auch wenn sich alles verändert. Jaguar etwa hat mit seiner Transformation zu einer vollelektrischen Designmarke einen mutigen Schritt gewagt, der viele überrascht hat. Der Wechsel vom klassischen Erbe zur futuristischen Vision zeigt, wie anspruchsvoll dieser Prozess ist. Gleichzeitig machen Beispiele wie Comfort Union oder die Wirtschaftsförderung von San Antonio deutlich, wie wirkungsvoll ein strategisch durchdachtes Rebranding sein kann – mit messbaren Effekten auf Umsatz und Markenwahrnehmung.

Unsere Arbeit mit führenden Marken zeigt, dass Rebranding dann gelingt, wenn fünf zentrale Herausforderungen gemeistert werden:

  • Dezentralisierte Markenführung. Wenn Teams auf veraltete oder verstreute Materialien zugreifen, leidet die Konsistenz. Templafy zeigt, wie eine zentrale Plattform das ändern kann.
  • Wachsende Zahl an Kontaktpunkten. Marken müssen heute kanalübergreifend funktionieren – physisch, digital, lokal und global. Borussia Dortmund erkannte genau das und investierte gezielt in ein einheitliches Markenerlebnis.
  • Technische Limitierungen. Veraltete Tools bremsen Prozesse – besonders, wenn sie nicht mit der neuen Markenstruktur kompatibel sind.
  • Unterschiedliche Rollout-Geschwindigkeiten. Während ein Website-Relaunch in wenigen Stunden möglich ist, brauchen physische Touchpoints Wochen oder Monate. Nordstrom Rack ist ein Beispiel für diese Diskrepanz.
  • Globale Koordination. Marken wie Bosch mit hunderten internationalen Standorten brauchen skalierbare Systeme, um lokale Flexibilität mit globaler Markenführung zu vereinen.

Um diese Herausforderungen zu meistern, braucht man mehr als nur gute Absichten - man braucht auch den richtigen Rahmen. Brand Management Plattformen bieten diese Grundlage.

Brand Management Plattformen einfach erklärt

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Eine Brand Plattform ist ein zentraler Hub für alle Markeninformationen, Ressourcen und Assets. Sie dient als ein Zuhause für eure Marke — hier leben Guidelines, hier findet Zusammenarbeit statt, hier gedeiht Konsistenz.

Die beste Digital Asset Management (DAM)-Software für deine Marke ist die, die zu euren geschäftlichen Anforderungen passt. Dennoch bieten die meisten DAMs gemeinsame Lösungen für zentrale Herausforderungen beim Rebranding.

  • Single Source of Truth: Keine verstreuten Dateien oder widersprüchlichen Versionen mehr — eure Teams greifen direkt in ihrem Arbeitsbereich auf die neuesten, freigegebenen Assets und Brand Guidelines zu.
  • Smartes Asset Management: Wenn sich Marken-Assets vervielfachen (und das werden sie!), helfen intelligente Such- und Filterfunktionen dabei, genau das zu finden, was ihr braucht. DAMs unterstützen Teams dabei, alles von Logos bis zu Templates zu organisieren und Rebranding-Updates effizient über alle Kanäle hinweg umzusetzen.
  • Flexible Unterstützung beim Rollout: Eure Brand Plattform wird zur zentralen Anlaufstelle für die Umsetzung — egal, ob ihr alles auf einmal oder schrittweise launcht. Ihr müsst euch keine Sorgen mehr um veraltete Assets machen, denn Teams greifen in ihrem eigenen Tempo auf genau das zu, was sie brauchen.
  • Nahtlose Tech-Integration: Verbindet eure Brand Plattform mit den Tools, die Teams täglich nutzen — von Figma über Slack bis OpenAI. Es geht nicht nur um höhere Effizienz, sondern auch darum, Teams dort abzuholen, wo sie am produktivsten sind.
  • Für globale Kontrolle gemacht: Legt fest, wer auf welche Markenelemente zugreifen oder sie bearbeiten darf, und erspart Teams stundenlanges manuelles Teilen oder unnötige Administration. Die Kansas City Chiefs nutzen diesen Ansatz, um Partnern und regionalen Teams nur Zugriff auf die Assets zu geben, die sie tatsächlich benötigen — so bleibt die Markenführung gewahrt und die Umsetzung wird beschleunigt.
  • Performance überwachen: Nutzt Analytics im DAM-Dashboard, um zu verfolgen, wie Teams Markeninhalte nutzen (oder wie sie performen), und lasst diese Daten eure zukünftigen Entscheidungen im Content-Marketing beeinflussen.

Laut unserem Report „Effizienz im Marketing: Der Status Quo“ geben fast 60 % der Unternehmen zu, dass sie ihre Marken-Assets effizienter verwalten könnten. CMOs sind dabei gespalten: 39 % setzen auf ein einheitliches Markenerlebnis, 39 % auf die Demonstration von ROI.

Plattformen wie Frontify bieten eine Lösung für beide Herausforderungen.

Der beste Zeitpunkt, um eine Brand Management Plattform einzuführen

Eine Brand Plattform bringt in jeder Phase eurer Rebranding-Reise Mehrwert. Ob vor oder nach dem Rebranding implementiert — sie bietet in jeder Phase klare Vorteile.

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Vor dem Rebranding: Die Basis schaffen

Eine Brand-Plattform vor dem Start eurer Rebranding-Reise aufzusetzen, schafft ein starkes Fundament für den bevorstehenden Wandel. Teams lernen das System zunächst mit den bestehenden Markenelementen kennen – das erleichtert später die Umstellung auf neue Inhalte.

  • Markenelemente in jeder Phase zentralisieren: Brand-Transformationen verlaufen selten reibungslos. Brand-Plattformen helfen dabei, mehrere Markenidentitäten in einem zentralen System zusammenzuführen. Als Thycotic und Centrify fusionierten, nutzten sie Frontify, um diesen komplexen Übergang zu meistern – und erreichten innerhalb von sechs Monaten eine Markenbekanntheit von 39,5 % – fast doppelt so hoch wie der Branchendurchschnitt.
  • Administrativen Aufwand vor dem Rebranding reduzieren: Vermeidet verstreute Dateien und manuelle Prozesse – besonders dann, wenn der Fokus eigentlich auf der Umsetzung eurer Markenstrategie liegen sollte. So wie Schwäbisch Hall, die von PowerPoints und PDFs zu einem zentralisierten System wechselten und so den Fokus auf die strategische Markenentwicklung legen konnten.
  • Schnelleres Alignment und Onboarding von Teams: Neue Teammitglieder sollen eure Marke schnell verstehen? Die Süddeutsche Zeitung setzte dafür auf Frontify – so konnten neue Kolleg:innen sofort die Hausschriften und Markenstrategie erfassen und vom ersten Tag an als Markenbotschafter:innen agieren.

Nach dem Rebranding: Den Schwung beibehalten

Euer Rebranding ist abgeschlossen? In dieser Phase hilft eine Brand-Plattform dabei, eure Investition zu schützen – und das weitere Wachstum eurer Marke zu unterstützen.

  • Effizienz im kreativen Workflow steigern: Kreative Teams sollten ihre Zeit nicht mit unnötigem Admin-Kram verschwenden. Spring Health ersetzte ihr veraltetes DAM-System – und verkürzte dadurch die Erstellung von Templates von sechs Wochen auf wenige Tage. Das spart pro Design 16 Stunden und gibt den Teams mehr Autonomie bei der Content-Erstellung.
  • Eine zentrale, verlässliche Quelle für Markeninhalte schaffen: Wie können regionale Teams ihre eigene Geschichte erzählen – und gleichzeitig markenkonsistent bleiben? Ivoclar löste das, indem sie ihre PDF-Guidelines durch eine zentrale Plattform ersetzten, die von 3.500 Mitarbeitenden und 100 Partnern in 30 Ländern genutzt wird. So haben lokale Teams die Freiheit zur kreativen Entfaltung – innerhalb eines einheitlichen Markenrahmens.
  • Feingranulares Zugriffsmanagement umsetzen: Nicht alle brauchen Zugriff auf alles. Ubers Ansatz mit über 20.000 Nutzer:innen zeigt, wie kontrollierter Zugriff sicherstellt, dass die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt auf das passende Material zugreifen – Markenkonsistenz inklusive, bei gleichzeitig globaler Zusammenarbeit.

Gebt eurem Rebranding Bedeutung

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Rebranding ist mehr als nur ein neues Logo. Es ist die Chance, neu zu definieren, wie eure Marke mit ihrem Publikum in Verbindung tritt.

Brand-Plattformen machen aus einem überwältigenden Prozess etwas Handhabbares. Sie geben euren Teams das Fundament, um fokussiert und markenkonsistent die Geschichte eurer Marke zu erzählen.

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